Sicherheit am Berg

Auf dieser Tour um den Dachstein werden viele Höhenzonen durchwandert, dementsprechend unterschiedlich sind auch die täglichen Anforderungen.

  • Alpine Steige im Bereich zwischen 1.400 und 2.100 m
  • Gletscherwanderung von 2.700 bis 2.100 m
  • Einsame Wege über die Hohen Almen zw. 1.700 und 1.000 m
  • Ebene Talwanderungen entlang von Bächen und Flüssen

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel u. Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Die Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung der Situation können zu kritischen Situationen führen. Gletscher begeht man nur auf markierten Routen.

Trittsicherheit

Gehen auf alpinen Steigen erfordert Konzentration und Disziplin, gute Trekking- od. Bergschuhe und Planung. Wegdauer, nächster Stützpunkt, Höhendifferenz, Einkehrmöglichkeiten unterwegs? Und: „der sichere Tritt“. Speziell beim Betreten von Schneefeldern (möglicherweise ausgehöhlt) und Lawinenkegeln ist Vorsicht geboten. Gefahr besteht fast immer bei Querung von steilen Schneefeldern. Speziell im Frühsommer und in Hanglagen kann eine Begehung am frühen Morgen (ev. bei hartem Schnee) gefährlich sein. Seilsicherung, Pickel, gute Stöcke u. feste Schuhe sind dann unabdingbar.

Ausrüstung

Rucksack ist obligatorisch und da sich ein Teil der Routen im hochalpinen Gelände befinden, gehören Haube, Handschuhe, ein guter Anorak und Überhose zur Grundausstattung! Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz u. ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer u. eine kleine Erste Hilfe Box sind kein Luxus. Hilfreich sind Magnesiumtabletten um das Wasser anzureichern und Krämpfen vorzubeugen.

Wenn etwas passiert:

1. Regel – kühlen Kopf bewahren. Ein Handy kann eine große Hilfe sein – die Notrufnummern: Nr. 140 – die Nummer für alpine Notfälle – österreichweit. Wird der alpine Notruf ausgelöst, schickt die Einsatzzentrale nach Einschätzung der Lage die geeigneten alpinen Rettungskräfte der Bergrettung los. Nr.112 – Euro Notruf GSM  Notrufservice gilt einheitlich europaweit u. wird von vielen Geräten als SOS – Funktion angeboten. Nach der Wahl kommt man zur nächsten Sicherheitszentrale, in Österreich zum Polizeinotruf – er wird mit höchster Priorität behandelt. Handy eingeschaltet lassen!

Wichtig:
Bei Notruf fallen keine Kosten an!

Bei Gewitter:

Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen sind unbedingt zu meiden. In der Regel treten Gewitter am Nachmittag auf, daher sind bei Gewitterneigung die Touren entsprechend früh zu beginnen! In höheren Lagen kann ein Wetterumschwung Regen, Schnee und Hagel bedeuten! Dann zeigt sich die Qualität der Ausrüstung.

Wichtig:
Vernunft und Besonnenheit, keine Experimente. Unbedingt auf die Markierungen achten!

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