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![]() Von Bad Goisern über die Goiserer Hütte nach Gosau Diese Wanderung beginnt im Zentrum von Bad Goisern und führt uns an der evangelischen Kirche vorbei zur Ortschaft Gschwandt. Die Markierung Nr. 801A / 880, (auch Via Alpina Markierung) weist den Weiterweg. Linkshaltend (nicht Hochmuth) wandern wir nun stetig steigend zu den Hütten der Trockentann Alm. Hoch über uns ist schon die Goiserer Hütte am Kamm zu sehen – bis dahin sind es aber noch 1000 Höhenmeter! In gut angelegten Serpentinen geht es hinauf und je höher wir kommen umso reizvoller wird die Aussicht. Alte Lärchen ragen aus den Latschenfeldern und eine halbe Stunde vor der Hütte ist beim „Bründl“ ein schöner Rastplatz. Ein letzter steiler Aufschwung, dann ist die Hütte erreicht. Speziell im Juni u. Juli sind die Almwiesen rund um die Hütte voll mit Enzian u. Steinröserln. Die Goiserer Hütte ist luftig auf einen Kamm gebaut u. bietet eine herrliche Sicht ins Tote Gebirge u. nach Bad Goisern . Eine schöne Terrasse, gute Küche u. ein schöner Ausblick – was will man mehr! Um aber einen wirklich schönen Dachsteinblick genießen zu können, sind noch einmal 45 Minuten Aufstieg zu investieren. Der Kalmberggipfel mit 1.883 m, wegen seiner markanten Form auch „Indianer“ genannt, bietet einen traumhaft schönen Überblick. |
![]() Nicht weit von der Goiserer Hütte liegt die „Kalmooskirche“, eine interessante Felshöhle, in der früher die Protestanten heimlich ihre Gottesdienste feierten. Der Abstieg nach Gosau beginnt unmittelbar bei der Hütte, es ist der Weg Nr. 801 A(880). Eine reizvolle Landschaft, völlig anders als beim Aufstieg, erwartet uns. Latschen, Alpenrosen u. alte Lärchen rahmen eine bucklige Almweide ein, wo sich ca. 15 kleine Almhütten befinden. Alle sind sie fein säuberlich mit aufgeschichteten Steinmäuerln eingezäunt – und daneben führt der Weg weiter bergab durch einen Hochwald bis zur Iglmoos Alm. Zwischendurch gibt es allerdings einen Super-Ausblick in das Gosautal und zum Zackengrat des Gosaukamms, das ist die „Schindereben“ in der Nähe der Iglmoosalm. „Das Leben in diesem abgeschlossenen Kessel war hart und entbehrungsreich. Selbst die freundliche Wiese heißt „Schindereben“, weil hier die Pferde beim Holzziehen mit Peitschen angetrieben werden mussten, um nicht steckenzubleiben“. Die Iglmoosalm ist von Anfang Juli bis Mitte Okt. bewirtschaftet, ist schön gelegen und von der Terrasse aus hat man einen wunderschönen Ausblick. Ende September wird hier der bekannte „Schaftag“ gefeiert. Alle Tiere werden dort versammelt und dann anhand der Ohrmarken an die jeweiligen Züchter verteilt – sind dann alle Schafe wieder bei ihren Herren, dann wird zünftig gefeiert. Auf uns aber wartet der letzte steile Abstieg (ca. 1 Std.) nach Gosau; wir überqueren die Forststraße und dann geht es eigentlich nur noch steil bergab – immer im Wald – bis ins Zentrum von Gosau. Wer noch über genug Kraft und Kondition verfügt, wandert von der Kirche am Panoramaweg bis zum Gosausee – falls das Auto dort am Ausgangspunkt abgestellt wurde.
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