Dachstein Rundwanderweg
   
   
   
Tagesetappe 7: Hallstatt – Bad Goisern zur nächsten Etappe



Grundsätzlich ist diese Etappe so geplant, dass Zeit bleibt, um Hallstatt und seine faszinierende Umgebung zu entdecken. Ein Bummel durch den malerisch gelegenen Ort mit den beiden interessanten Kirchen, dem berühmten Karner (Beinhaus) und dem schönen Seeblick ist ein Muss! Natürlich auch ein Besuch des prähistorischen Museums und eventuell auch eine Schifffahrt, denn Hallstatt präsentiert seine schönsten Ansichten vom See aus.

Im Kaufhaus Janu, mitten im Ort, besteht die Möglichkeit in dessen Keller prähistorische Ausgrabungen zu besuchen... (offiziell möglich). Die Wanderung entlang des Soleleitungsweges nach Bad Goisern nimmt nur ca. 2 Std. in Anspruch, deshalb besteht an diesem Tag die Möglichkeit – je nach Wettersituation - auch die hochalpine Bergwelt des Krippenstein zu erwandern. Natürlich ist ein Besuch der Eishöhle (eigentlich müsste sie ja Eispalast heißen) ein faszinierendes und sehenswertes Erlebnis u. im Rahmen unserer Empfehlung möglich. Soleleitungsweg nach Bad Goisern – ab Hallstatt/ Rudolfsturm Mit dem Schrägaufzug von Hallstatt – Lahn zum Rudolfsturm. Er bietet einen spektakulären Ausblick auf Hallstatt u. den Hallstättersee. Dort ist auch der Soleleitungsweg nach Bad Goisern – ab Hallstatt/ Rudolfsturm Mit dem Schrägaufzug von Hallstatt – Lahn zum Rudolfsturm. Er bietet einen spektakulären Ausblick auf Hallstatt u. den Hallstättersee. Dort ist auch der Eingang zum Salzbergwerk und das prähistorische Gräberfeld.

Der Weg Nr. 601 führt zunächst in nördlicher Richtung, dann geht es die vielen Stufen zum Mühlbach hinunter, quert diesen und dann schlängelt sich der Weg zunächst durch die „Höll“, an schroffen Felsen vorbei bis zum Hallstätter Bannwald. Dort bietet sich ein schönen Tiefblick auf den See. Als im Jahre 1595 das Brennholz für die Sudhütten knapp wurde, begann man mit dem Bau einer „Pipeline“, durch die die Salzlauge aus dem Salzbergwerk in die Saline nach Ebensee geleitet wurde (40 km entfernt). Die hohe Brücke über den Gosaubach (43 m hoch – 135 m lang) beim „Gosauzwang“ ist sehenswert u. wurde von einem Salinenarbeiter konstruiert. Dieser Weg ist als Themenweg gestaltet und gut geeignet um die Erlebnisse von Hallstatt und Umgebung zu verarbeiten und sich mit der Geschichte der Vergangenheit zu beschäftigen.

Bad Goisern ist sozusagen der letzte Übernachtungsort vor dem Ziel auf unserer Runde um den Dachstein, die letztendlich auch eine virtuelle Zeitreise ist, wenn man sich etwas Zeit nimmt, um die Hintergrund Geschichten zu erfahren. Kurz angedeutet sind diese Geschichten in diesem Wegweiser – weiterführende Informationen bieten die Tourismusverbände der einzelnen Etappenorte.

 


Variante über den Krippenstein (ev. Besuch der Eishöhle) Gjaidalm nach Hallstatt – eine hochalpine Rundwanderung im Angesicht der Gletscher. Nur bei sicherem Wetter – reine Gehzeit ca. 4 Std. – von 1.730 – 528 m SH! Wer diese Variante bevorzugt, nächtigt am besten in Obertraun, sodass man am nächsten Morgen gleich auf dem Weg zur Talstation der Dachstein Krippenstein Bahn wandert. Die erste Teilstrecke führt bis zur Schönbergalm, dem Ausgangspunkt für die geführten Touren in die Eishöhle u. Mammuthöhle.

Bei schönem Wetter sollten Sie auch auf den Krippenstein fahren, die Aussicht dort bewundern (sie ist es wert!) u. mit der Bahn auch noch die 3. Teilstrecke zur Gjaidalm hinunter fahren. (1.795 m SH) Dort beginnt die eigentliche Wanderung im Angesicht des Dachstein Gletschers. Am Weg Nr. 654 wandert man über das Hochplateau auf gut ausgebauten Wegen in ca. 2,5 Stunden durch die „Bärengasse“ zum Wiesberghaus (1.873 m SH). Schönes Panorama – Einkehrmöglichkeit. Dann geht es talwärts Richtung Hallstatt am Weg Nr. 601. Der Weg verlässt nun das Hochplateau, Wald umfängt uns, während wir durch die sogenannte Herrengasse steil, am Tiergartenloch vorbei, zur nicht bewirtschafteten Tiergartenhütte wandern (Wasser). Danach folgt eine „alpine“ Passage, ein schöner Blick auf den Hallstättersee tut sich auf und weiter geht es immer abwärts bis zu einer Weggabelung in der Nähe der Waldbach Strub.

Weg Nr. 601 führt am Gletschergarten Steig in das Echerntal nach Hallstatt. Interessant sind die Gletschermühlen, die durch die Erosionstätigkeit des Gletscherwassers im Laufe von Jahrtausenden entstanden sind. Die Gletscher der Eiszeit haben die Täler und Seebecken ausgehobelt, ihr Schmelzwasser trieb die Mahlsteine an und diese polierten die Kolke. Weg Nr. 641 führt am Schleierfall vorbei und entlang des Waldbaches, der tost, schäumt und gischtet bis zum Simonydenkmal, wo die beiden Wege wieder zusammentreffen. Das Wasser stammt aus der Waldbach Ursprung Quelle, wo das Wasser unter großem Druck aus den Felsen quillt. Nach einer kurzen ebenen Wanderung erreicht man die Talstation des Schrägaufzugs, der zum Rudolfsturm führt, dem Ausgangspunkt des Soleleitungsweges nach Bad Goisern. Für konditionsstarke Wanderer sei der Aufstieg zum Rudolfsturm am Weg Nr. 641 empfohlen – Zeitaufwand ca. 45 Minuten bis 1 Std. und gut 300 Höhenmeter!!

 

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