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![]() Prähistorisches Museum: Museum Hallstatt Das Gräberfeld Erst 1846 entdeckt. Berühmter, holzgeschnitzter Altar u. Karner in der gotischen Pfarrkirche. Die Holzschnitzkunst ist sehr verbreitet - Holzfachschule. Info: Hallstätter Schifffahrt: Linienrundfahrten über Obertraun - |
![]() Persönlicheiten: Adalbert Stifter trifft den „Gletscherprofessor“ Friedrich von Simony in Hallstatt. Stifters besondere Wahrnehmung der Landschaft (er sah sich eigentlich zunächst als Maler) und Simony´s Bergerfahrung und wissenschaftliche Exaktheit verbanden sich auf geniale Weise. Der Dachstein war eine der Lieblingslandschaften Stifters, den er mehrmals besuchte und der sich auch in seinen Werken wiederfand, z.B.: im „Der Nachsommer“ und „Nachkommenschaften“. Die wohl berühmteste Erzählung erschien als „Bergkristall“ in der Erzählsammlung „Bunte Steine“. Diese Erzählung setzt dem Dachstein ein literarisches Denkmal und hat seinen Ursprung im Echerntal in Hallstatt. Stifter u. Simony spazierten gemeinsam entlang des Waldbachs im Echerntal, als ihnen 2 Kinder begegneten, die ihnen selbst gepflückte Walderdbeeren anboten. Diesen Eindruck der beiden frischen Kindergesichter und die Schilderung Simonys vom Dachstein Gletscher hat Stifter in „Bergkristall“ verarbeitet, wo er die Geschichte eines Irrweges der beiden Kinder in der Weihnachtsnacht beschreibt. Friedrich von Simony, Naturforscher, stammte ebenfalls aus Böhmen u. kam 27-jährig nach Hallstatt, im Jahre 1840. Auch noch 8 Jahre nach seiner Erstbesteigung galt der Dachstein zwar nicht mehr als unbezwingbar, aber es war noch immer ein ernstes u. kühnes Unternehmen. Simony hat als erster Mensch im September 1843 zwei Nächte am Gipfel des Dachstein verbracht, was zu dieser Zeit geradezu tollkühn war, denn niemand glaubte, dass er dieses Abenteuer überleben würde. In Wirklichkeit hat er sein Leben der Erforschung des Dachstein gewidmet u. kann zu Recht als „der“ Dachsteinpionier gelten.
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