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![]() Ausgangspunkt ist die Hofpürglhütte am Fuße der Großen Bischofsmütze. Wer erst hier die Trekkingtour beginnen möchte, startet am besten in Filzmoos, fährt bis zur Aualm (Mautstraße) u. erreicht von dort in 45 Minuten Aufstieg die Hofpürglhütte. (Wanderbus bis zum Marcheggsattel und zu den Hofalmen) Die Wanderung von der Hofpürglhütte (1.705 m SH) zur Dachstein Südwandhütte ist eine wunderschöne Höhenwanderung. Der Weg Nr. 612/ 601 + 617 ist Teil des Linzerweges und führt zunächst mäßig steigend über die Kesselwand in ein riesiges Kar, hier zweigt der Steiglweg Nr.612 ab (führt über den Steiglpaß zurück nach Gosau). Dann windet sich der Steig über die großen Schutthalden unterhalb des Gosausteins (Vorsicht im Frühjahr – Schneeflanken) und man erreicht nach ca. 1 bis 1,5 Std. das Rinderfeld. Grüne, saftige Matten, sanfte Hügel am Fuße des Hochkesselkopfs und die schöne, freie Sicht nach Süden zu den Hohen Tauern machen diesen Abschnitt oberhalb der Waldgrenze zu einer wahren Aussichtstour. (Am Rinderfeld zweigt der Linzerweg (601) zum Reißgangsattel ab u. führt als hochalpine Tour weiter bis zur Adamekhütte am Gosaugletscher). Unsere Trekkingtour aber ist jetzt mit der Nr. 617 markiert. Der folgende Wegabschnitt ist besonders schön; viele Blumen, uralte Wetterzirben und die unmittelbar über dem Weg hoch aufragenden Felsformationen von Hochkesselkopf (links) und Torstein schaffen ein perfektes Alpinpanorama. |
![]() Nach dieser eher sanften Passage über das Rinderfeld ist noch einmal ein ordentlicher Aufstieg zur Sulzenschneid angesagt. Der Ausblick vom Gipfelkreuz (1.990 m) ist allerdings dafür wirklich lohnend. Ein absolut schönes 360° Panorama lädt ein zur ausgiebigen Rast zur Halbzeit dieser Tagestour. Die Gletscherberge der Hohen Tauern, der Doppelgipfel der Bischofsmütze und der mit seinen gewaltigen Dimensionen beeindruckende Torstein, sowie der nahe Rötelstein, bilden eine grandiose Umrahmung. Der Weiterweg führt nun durch Latschen abwärts zum Sulzenhals (Aufstieg zum Rötelstein ca. 1 Std.) und dann weiter in das riesige Windlegerkar. Hier zweigt auch der Weg Nr. 614 zur Bachlalm ab. 1/2 Std. Gehzeit - Einkehr u. Übernachtungsmöglichkeit, regelmäßiger Busdienst nach Filzmoos u. Ramsau). Bei Schlechtwetter besteht hier die Möglichkeit, die Tour abzubrechen oder z.B.: bei Nebel, statt über das „Tor“, eine leichtere Variante ab der Bachlalm (Weg Nr.671) zur Neustattalm u. Glösalm zu nehmen. Die Glösalm (ca. 75 Minuten Gehzeit von der Bachlalm) bietet Übernachtungsmöglichkeit u. Einkehr, sowie Bushalte nach Ramsau oder zur Talstation der Gletscherbahn. Der Weg 617 quert nun das Schuttkar unterhalb des Windlegergrates (längster Klettergrat der Ostalpen zum Torsteingipfel) und steigt dann stetig an bis zum „Tor“ (2.033 m). Dieses Tor ist ein natürlicher Einschnitt zwischen Raucheck (rechts) und der Torstein Südwand. Wer leise unterwegs ist und gut beobachten kann, wird hier oft Gämsen sehen. Jetzt hat man auf dieser Tour zum ersten Mal die Dachstein Südwände in ihrer vollen Ausdehnung vor sich u. darunter, am Schönbühel, ist auch schon die Südwandhütte, unser heutiges Ziel, in Sicht. Aber zunächst geht es noch einmal 110 Hm in steilen Serpentinen hinunter auf den Torboden (Vorsicht im Frühsommer bei Schnee). Die nächste Stunde wandert man in leichtem Auf und Ab über Geröllhalden, an riesigen Felsblöcken vorbei u. das unmittelbar am Fuße der Südwände! 1000 m hoch überragen die gewaltigen Wandfluchten den Marboden u. bei schönem Wetter kann man immer wieder die Kletterkommandos aus der Wand hören. Der letzte Anstieg hinauf zum Schönbühel, auf dem die Dachstein Südwandhütte (1.871 m) thront, hat es allerdings noch einmal in sich! Aber dafür wird man auch belohnt, denn die eindrucksvolle Lage der Hütte ist berühmt. Übernachtungsziel. |
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